Geschichte zum Schloss Schönfeld

Schloss Schönfeld blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Bereits im Jahr 1216 wurde Schönfeld erstmals urkundlich erwähnt. Aus einer frühen Anlage mit Wehrcharakter, die einst dem Schutz der Hohen Straße diente, entwickelte sich über die Jahrhunderte ein bedeutender Herrensitz.

Geprägt wurde Schloss Schönfeld von verschiedenen Adelsfamilien, darunter die namensgebende Familie von Schönfeld, die Herren von der Sahla, die Familie von Erdmannsdorff und später die Freiherren Dathe von Burgk. Jede Epoche hinterließ ihre Spuren: in der Architektur, in der Nutzung des Schlosses und in den Geschichten, die bis heute überliefert sind.

Besonders prägend war der Umbau in den Jahren 1882 bis 1884 unter Maximilian Dathe Freiherr von Burgk. Unter Leitung des Architekten Gotthilf Ludwig Möckel erhielt das Schloss seine bis heute eindrucksvolle Gestalt im Stil der Neorenaissance. Auch der Schlosspark, der Ende des 19. Jahrhunderts als englischer Landschaftsgarten angelegt wurde, gehört zu diesem historischen Ensemble.

Nach Enteignung, Umnutzung und Zeiten des Verfalls begannen ab 1989 umfangreiche Sicherungs-, Sanierungs- und Rekonstruktionsarbeiten. Heute ist Schloss Schönfeld nicht nur ein bedeutendes Kulturdenkmal, sondern auch ein Ort für Führungen, Veranstaltungen, Begegnungen und gelebte Geschichte.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über die Geschichte des Ortes Schönfeld, die Entwicklung des Schlossbaus, die prägenden Familien, das einstige Gestüt sowie über Sagen und Erzählungen rund um Schloss Schönfeld.

Jetzt Mitglied werden

Schloss Schönfeld gemeinsam erhalten

Der Förderverein Schloss Schönfeld e.V. setzt sich für den Erhalt, die Pflege und die kulturelle Belebung des Schlosses ein. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen und unterstützen dabei, diesen besonderen Ort lebendig zu halten.

Ob aktiv vor Ort oder als förderndes Mitglied – jede Unterstützung hilft, Geschichte zu bewahren und Zukunft zu gestalten.

Hier mehr erfahren

Die ersten Urkunden

Der Anfang der Schönfelder Geschichte

Bereits im Jahr 1216 wird Schönfeld erstmals urkundlich erwähnt. Die frühen Quellen erzählen vom Ursprung des Ortes, von der Familie de Sconevelt und von Schönfeld als bedeutender Lehnsherrschaft.

Entdecken Sie, wie die Geschichte von Schönfeld begann.

Ort Schönfeld

Vom mittelalterlichen Dorf zur heutigen Gemeinde
Die Geschichte Schönfelds beginnt mit der urkundlichen Erwähnung im Jahr 1216. Kriege, Landwirtschaft, Handwerk, Schule, Kirche und Gemeindeleben prägten den Ort über Jahrhunderte.

Schlossbau

Von der Wasserburg zum Neorenaissance-Schloss
Die bauliche Entwicklung des Schlosses reicht von einer wehrhaften Anlage über Renaissancebauten bis zum großen Umbau des 19. Jahrhunderts unter Gotthilf Ludwig Möckel.

Adelsfamilien und Besitzer

Die Menschen hinter der Geschichte
Mehrere Familien bestimmten über Jahrhunderte die Entwicklung von Schloss und Herrschaft Schönfeld – von den Herren von Schönfeld über die von der Sahla und von Erdmannsdorff bis zur Familie Dathe von Burgk.

Familie Dathe von Burgk

Eine prägende Epoche des Schlosses
Mit Maximilian Dathe Freiherr von Burgk begann eine besonders bedeutende Phase. Unter seiner Familie wurde Schloss Schönfeld umgebaut, erweitert und zu einem gesellschaftlichen Mittelpunkt.

Das Schönfelder Gestüt

Pferdezucht und Reitsport auf dem Rittergut
Um 1900 war das Rittergut Schönfeld auch für Pferdezucht und Reitsport bekannt. Max von Burgk entwickelte hier ein angesehenes Privatgestüt.

Sagen und Erzählungen

Geheimnisvolle Geschichten aus alten Zeiten
Unterirdische Gänge, spukende Gestalten und überlieferte Erzählungen gehören ebenfalls zur Geschichte von Schloss Schönfeld und geben ihr eine besondere Atmosphäre.